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Politik · Funchal · 24. August 2026

Portugiesische Forscher kritisieren Doktorarbeit von Abgeordnetem Francisco Gomes zur Autonomie Madeiras

Portugiesische Forscher bemängeln methodische Mängel und mangelnde analytische Distanz in der Doktorarbeit von Abgeordnetem Francisco Gomes.

Portugiesische Forscher kritisieren Doktorarbeit von Abgeordnetem Francisco Gomes zur Autonomie Madeiras

Die Doktorarbeit des Abgeordneten Francisco Gomes (Chega) mit dem Titel 'Die Autonomie Madeiras (Portugal): Definition, Ursprünge, Entwicklung und Herausforderungen', die 2019 eingereicht wurde, steht im Mittelpunkt starker Kritik von portugiesischen Forschern. Diese weisen auf methodische Unzulänglichkeiten, mangelnde analytische Distanz und eine angebliche übermäßige Nähe zum Studienobjekt hin.

Laut Jornal Expresso enthält die Untersuchung über 300 Verweise auf Alberto João Jardim, darunter 49 Zitate aus den Memoiren des ehemaligen Präsidenten der Regionalregierung. Ein Forscher des Obersten Rates für wissenschaftliche Forschung bezeichnete die Arbeit als „eher einen Propagandartikel“ und „ein Stück schlechten Journalismus“. Ein weiterer anonymer Forscher stellte die Begründung mehrerer Aussagen und das Fehlen einer klaren Forschungsfrage und einer strukturierenden Theorie in Frage.

Die Kritik erstreckt sich auch auf die Verwendung verschiedener bibliografischer Referenzen wie Werke von Lenin, Studien über Mapuche-Gemeinschaften, LGBT-Literatur und Serienmörder-Studien zur Untermauerung von Argumenten zur Autonomie Madeiras. Die Arbeit befasst sich auch mit dem Aufstieg von Miguel Albuquerque zur Führung der PSD-Madeira, den sie einer Interessenkonvergenz zuschreibt, doch einige dieser Aussagen entbehren spezifischer unterstützender Bibliografie.

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