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Politik · Funchal · 3. Juli 2026

PS wirft GESBA vor, Bananenbauern bei IGP-Antrag nicht zu vertreten

Die PS-M erklärt, dass die Formalisierung des IGP-Antrags für die Madeira-Banane durch ACOESTE und nicht durch GESBA beweist, dass das öffentliche Unternehmen die Produzenten nicht rechtmäßig vertritt.

PS wirft GESBA vor, Bananenbauern bei IGP-Antrag nicht zu vertreten

Die Sozialistische Partei Madeiras (PS-M) ist der Ansicht, dass die Entscheidung, den Antrag für die geschützte geografische Angabe (g.g.A.) der Madeira-Banane durch ACOESTE und nicht durch GESBA zu formalisieren, zeigt, dass das öffentliche Unternehmen "die Bananenbauern Madeiras rechtmäßig nicht vertritt".

Die sozialistische Abgeordnete Sílvia Silva bezeichnete die Verzögerung bei der Erlangung einer geschützten Ursprungsbezeichnung für die Madeira-Banane als "inakzeptablen Paradoxon" und machte die Regionalregierung dafür verantwortlich. Laut Silva erfüllt GESBA nicht die europäischen gesetzlichen Anforderungen, um als Erzeugerorganisation anerkannt zu werden, da ihr Kapital und ihre Stimmrechte der Region und nicht überwiegend den Erzeugern gehören.

Die PS kritisiert GESBA dafür, den Prozess zu delegieren, anstatt die von der Wettbewerbsbehörde festgestellten Vertretungsmängel zu beheben. Die Sozialisten räumen ein, dass andere Erzeugerverbände den Antrag anfechten könnten, was den Prozess verzögern könnte, betonen aber das Recht der Erzeuger, das anzufechten, was sie als Versuch von GESBA ansehen, ein "Bananenmonopol" aufrechtzuerhalten.

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