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Politik · Funchal · 9. September 2026

Lina Pereira wirft Regionalregierung vor, Fähre zu vernachlässigen und verspricht, Druck aufrechtzuerhalten

JPP-Präsidentin Lina Pereira kritisierte die Machbarkeitsstudie für die Fähre und bezeichnete sie als auf Rentabilität statt auf öffentlichen Dienst ausgerichtet.

Lina Pereira wirft Regionalregierung vor, Fähre zu vernachlässigen und verspricht, Druck aufrechtzuerhalten

Lina Pereira, Präsidentin der JPP, schloss die parlamentarischen Sitzungen zur Fähre und territorialen Kontinuität ab und argumentierte, dass die Seeverbindung zwischen Madeira und dem Festland als öffentliche Dienstleistung und kollektives Interesse betrachtet werden sollte, nicht nur nach Kriterien der kommerziellen Rentabilität.

Pereira war der Ansicht, dass die vorgelegte Machbarkeitsstudie nicht die Undurchführbarkeit der Verbindung nachweist, sondern lediglich deren mangelnde kommerzielle Rentabilität in den sechs definierten Szenarien. Sie argumentierte, dass die Ergebnisse von den verwendeten Annahmen abhängen, insbesondere vom Gewicht der Passagiere und der Berücksichtigung von rollender Fracht als ergänzender Komponente. Die JPP-Vorsitzende erklärte, die Entscheidung sei politisch und die zentrale Frage müsse lauten: "Wie viel ist die territoriale Kontinuität den Bewohnern von Madeira und Porto Santo wert?" sowie die Finanzierungs- und Betriebsmodelle, um sie zu verwirklichen.

Pereira wies auf mehrere Mängel in der Studie hin, darunter die Verwendung von Kostenreferenzen aus dem Jahr 2018 und das Fehlen direkter Konsultationen mit dem internationalen Markt der Reedereien. Sie kritisierte auch die angebliche Unterschätzung von rollender Fracht und die mangelnde Konsultation von Großhändlern zur Ermittlung der potenziellen Nachfrage. Sie plädierte für eine neue Analyse, die soziale und wirtschaftliche Vorteile quantifiziert, wie z. B. reduzierte Logistik- und Lebenshaltungskosten, die Möglichkeit, mit dem eigenen Fahrzeug zu reisen, größere Versorgungssicherheit und Gewinne bei der territorialen Kohäsion.

Abschließend warf Lina Pereira der Regionalregierung der PSD vor, die Fähre nicht mehr als Priorität zu betrachten, und bezeichnete diese Änderung als "Täuschung der Bevölkerung". Die JPP versicherte, dass sie weiterhin eine kritische Haltung einnehmen und Alternativen vorschlagen wird, indem sie die Analyse der Rentabilität der Verbindung vertieft.

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