Der Streit zwischen den Nutzern und dem Betreiber des Hafens von Porto Santo scheint noch lange nicht beigelegt.
Die Nutzer erwägen nun, die Überprüfung der Konzession, einschließlich der Einhaltung der Vorgaben, der Staatsanwaltschaft zu übertragen. Eine frühere Veröffentlichung in Funchal Notícias bezüglich der Warnung eines spanischen Seglers scheint einige Wirkung gezeigt zu haben, da die Wasser- und Stromversorgung für Personen mit Booten in der Werft nicht mehr unterbrochen wird.
Die Vorgaben sehen vor, dass der Betrieb des Hafens eine öffentliche Dienstleistung sein muss, wobei der Zugang zu Einrichtungen und Dienstleistungen nur denjenigen verweigert werden darf, die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen. Der Zugang zu den Landflächen des Hafens muss für die Öffentlichkeit frei sein, außer gemäß der Nutzungsvorschriften des Hafens.
Klausel 38 der Nutzungsordnung verpflichtet den Betreiber, innerhalb von 90 Tagen einen Verordnungsentwurf vorzulegen, der der Genehmigung und öffentlichen Konsultation unterliegt. Es bleibt abzuwarten, ob diese Fristen eingehalten wurden, da andernfalls die vor der Konzession geltenden Vorschriften weiterhin Gültigkeit hätten.